Behandlungsschwerpunkte

Was Sie belastet, hat seine eigene Geschichte.

Diagnosen können Orientierung geben. Für die Behandlung ist ebenso wichtig, wie Sie selbst Ihre Beschwerden erleben und was sie in Ihrem Leben bedeuten.

Depression und Erschöpfung

Wenn Freude, Kraft oder Zuversicht verloren gehen, ist häufig mehr betroffen als die Stimmung. Gemeinsam versuchen wir zu verstehen, was zur Erschöpfung beigetragen hat und wie wieder Bewegung entstehen kann.

Ängste

Angst kann schützen – und zugleich das Leben immer enger werden lassen. Die Behandlung richtet sich sowohl auf akute Entlastung als auch auf die Erfahrungen und inneren Konflikte, die einer Angst zugrunde liegen können.

Traumafolgen

Überwältigende Erfahrungen können im Körper, in Beziehungen und im Erleben lange nachwirken. Stabilisierung, Ressourcenstärkung, Traumatherapie und EMDR werden behutsam an Ihre Situation angepasst.

Chronische Schmerzen

Chronische Schmerzen können Schlaf, Stimmung, Aktivität, Anspannung, Beziehungen und das Erleben des eigenen Körpers tiefgreifend verändern. Diese Folgen verstärken den Schmerz häufig wiederum – ein Kreislauf, der zunehmend das Leben bestimmt. In der Psychotherapie richten wir den Blick auf diesen Kreislauf und entwickeln Möglichkeiten, ihn zu verändern. Mein schmerzmedizinischer Hintergrund hilft mir dabei, körperliche und seelische Faktoren differenziert zusammenzudenken. Bei passender Indikation kann ärztliche Hypnose die Behandlung ergänzen.

Psychoonkologie

Eine Krebserkrankung berührt oft das gesamte Leben: Sicherheit, Beziehungen, Körpergefühl und Zukunft. Psychotherapie kann einen geschützten Ort schaffen, um mit Angst, Verlust und Neuorientierung umzugehen.

Psychosomatische Beschwerden

Körperliche Beschwerden können viele Ursachen und Bedeutungen haben. Medizinische Erfahrung und psychotherapeutisches Verstehen helfen, Zusammenhänge zu erkennen, ohne das Körperliche gegen das Seelische auszuspielen.

Lebenskrisen und Verluste

Trennung, Trauer, Krankheit oder eine berufliche Veränderung können bisherige Sicherheiten erschüttern. In einer Krise geht es zunächst um Halt – später oft auch um eine tiefere Neuorientierung.

Beziehungen und wiederkehrende Muster

Manches wiederholt sich, obwohl wir es anders wollen. Die gemeinsame Arbeit kann verständlich machen, wie solche Muster entstanden sind und wie neue Formen von Beziehung möglich werden.

Fragen zu Geschlechtsidentität und Geschlechtsdysphorie

Wenn Fragen zur eigenen Geschlechtsidentität mit Leidensdruck, Unsicherheit oder Konflikten verbunden sind, biete ich einen respektvollen und ergebnisoffenen therapeutischen Raum. Grundlage ist unter anderem ein Curriculum der Charité für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Nicht die Diagnose steht im Mittelpunkt, sondern der Mensch, der mit ihr lebt.

Wir können in einem Erstgespräch gemeinsam klären, was Sie brauchen.

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